DGUV Vorschrift elektrische Anlagen
Prüfplaketten nach DGUV Vorschrift 3
elektrische Anlagen und Betriebsmittel müssen regelmäßig geprüft werden
Laut § 5 DGUV Vorschrift 3 ist der Unternehmer dafür verantwortlich, dass elektrische Anlagen und Betriebsmittel auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden und zwar
- vor der ersten Inbetriebnahme.
- nach einer Änderung oder Instandsetzung vor der Wiederinbetriebnahme,
- in bestimmten Zeitabständen und
- durch eine Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft.
TRBS 1201 "Prüfungen von Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen"
Die Technische Regel für Betriebssicherheit 1201 setzt Forderungen an die Dokumentation um. Nach Abschnitt 4.2.2 „Aufzeichnungen von Prüfungen nach Nummer 3.3.2“ muss der Arbeitgeber festlegen, dass und wie das Ergebnis durch eine befähigte Person aufgezeichnet wird. Die Aufzeichnungen müssen der Art und dem Umfang der Prüfung angemessen sein.
Zuzüglich zu einer Prüfplakette gehört zur rechtssicheren Dokumentation ein Prüfprotokoll, das dezidierte Messwerte und die zur Anwendung gelangten Messverfahren enthält. Die dokumentierten Prüfergebnisse müssen dem Prüfling einwandfrei zugeordnet werden können. Dies erfolgt anhand einer eindeutig vergebenen Prüflingsnummer oder Inventarnummer.
Weiterführende Informationen zu den Wartungsplaner Modulen
DGUV Vorschrift 3
Die DGUV Vorschrift 3, elektrische Anlagen und Betriebsmittel (vormals BGV A3) besagt, dass alle elektrischen Anlagen und Betriebsmittel ausschließlich von einer Elektrofachkraft oder von Personen unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft errichtet, gewartet oder verändert werden dürfen.
Tipps für eine optimale Nutzung des Wartungsplaner
Um das volle Potenzial des Wartungsplaners auszuschöpfen, ist es entscheidend, einige Tipps zur optimalen Nutzung zu beachten.
Zunächst sollte die Software regelmäßig aktualisiert werden, um von den neuesten Funktionen und Verbesserungen zu profitieren.
Darüber hinaus ist eine umfassende Schulung aller Mitarbeiter unerlässlich, um sicherzustellen, dass das Tool effektiv eingesetzt werden kann.
Ein weiterer wichtiger Tipp ist die klare Definition von Verantwortlichkeiten und Aufgaben innerhalb des Teams, um eine reibungslose Organisation der Wartungsarbeiten zu gewährleisten.
Zudem sollten regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen des Wartungsplans durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass alle Aktivitäten effizient geplant und durchgeführt werden.
Eine leistungsstarke Wartungsplaner Software muss nicht nur einen Überblick über ihr Inventar wie Maschinen und Anlagen, Stapler und Arbeitsmittel ermöglichen, sondern auch verschiedene Schlüsselfunktionen erfüllen, um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden.
Einsatzort und Standort für Maschinen:
Eine digitale Wartungsmanagement-Lösung muss die Verwaltung der Maschinen erleichtern. Das heißt, die Wartungsplaner Software muss in der Lage sein, präzise Auskunft über den Einsatzort bzw. Standort und den Status jeder Maschine und Anlage oder Inventargegenstandes zu geben.
Mit wenigen Klicks verfügbar müssen folgende Details sichtbar sein:
- Wo befindet sich die Maschine oder das Betriebsmittel?
- Wer hatte das Betriebsmittel zuletzt genutzt?
- Ist das Betriebsmittel verfügbar und ist es nutzbar.
Die Wartungssoftware verwaltet Wartungs- und Instandhaltungspläne für Anlagen, Maschinen, Geräte, Fahrzeuge und Werkzeuge effizient in nur einem System.
Automatische Erinnerungen für anstehende Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten tragen dazu bei, die Lebensdauer der Maschinen und Anlagen zu verlängern und unerwartete Ausfallzeiten zu vermeiden.
Prüftermine und Verantwortlichkeiten:
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verwaltung von Prüfterminen und die Zuordnung von Verantwortlichkeiten. Die Wartungssoftware definiert klar, welche Prüftermine anstehen und wer für deren Durchführung verantwortlich ist.
Sicherheit und Compliance
In Bezug auf Sicherheit und Compliance stellt die Wartungsplaner Software sicher, dass alle Inventargegenstände den geltenden Vorschriften und Standards entsprechen. Dies umfasst die Überwachung der Funktionalität sowie die Einhaltung von Sicherheits- und Compliance-Anforderungen.
vorbeugende Instandhaltung - Verschleißteile austauschen bevor sie ausfallen
Wer sich mit der Instandhaltung von Maschinen und Anlagen beschäftigt ist,
sollte sich der Tatsache bewusst sein, das die Wartungskosten über den Maschinenlebenszyklus gerechnet,
ähnlich hoch sind wie die Anschaffungskosten.
Aus diesem Gründen wechseln viele Instandhalter Ihre Instandhaltungsstrategie zur "vorbeugenden Instandhaltung" und tauschen
Verschleißteile bevor sie ausfallen.
Diese Vorgehensweise erhöht ohne Zweifel die Verfügbarkeit der Anlagen.
Als Instandhalter bewegt man sich stets in einem Dilemma zwischen
zur wenig Wartung kann zur teuren Ausfällen und Stillständen führen und zu frühe Wartung treibt die Kosten unnötig nach oben.
Entscheidend ist es, das richtig Maß an Wartungsintervallen zu finden.
Im Wartungsplaner wird sowohl eine vorausschauende Wartungsplanung als auch eine wiederkehrende Wartung dokumentiert.

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